Begeisterung pur beim GIS Day 10 in der Steiermark!
Nach dem großen Erfolg im Vorjahr fand am 17.11.2010 in der Polytechnischen Schule in Leibnitz der zweite steirische GIS Day statt.
Die INNOGEO Ingenieurbüro GmbH organisierte gemeinsam mit der PTS Leibnitz diesen Tag unter dem Motto „Ist bewußter Produktkonsum sinnvoll? Digital Natives forschen nach ihren ökologischen Spuren“.
320 Schülerinnen und Schüler aus sieben verschiedenen Schulen Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien waren dabei, erweiterten ihr Wissen und überzeugten sich von den aufsehenerregenden Ergebnissen zum Schulprojekt "Water Footprint".
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Ist bewusster Produktkonsum sinnvoll?
Dieser Frage gingen SchülerInnen der Polytechnischen
Schule Leibnitz nach und untersuchten zahlreiche Produkte auf ihren
ökologischen Fußabdruck. Im Detail wurde dem virtuellen Wasserverbrauch (Water
Footprint) große Aufmerksamkeit geschenkt.
Virtuelles Wasser beschreibt, welche Menge Wasser in
einem Produkt oder einer Dienstleistung enthalten ist oder zur Herstellung
verwendet wird. Mit der Berechnung des virtuellen Wasserfußabdrucks, den ein
Produkt oder eine Dienstleistung hat, lässt sich die ökologische Situation der
Produktionsbedingungen bewerten. Der Anbau von Obst im Wüstenklima erfordert
beispielsweise mehr Wasser als in gemäßigten Zonen. Zum anderen können über den
Wasserfußabdruck internationale Wasserbeziehungen abgebildet werden.
Die INNOGEO Ingenieurbüro GmbH ist seit vielen Jahren
in der Wasserwirtschaft tätig, unter anderem werden digitale Leitungskataster
erstellt. Die Schaffung von Bewusstsein für das kostbare Gut Wasser ist nicht
nur deshalb besonders wichtig.
GIS, geographische Informationssysteme, verknüpfen
unterschiedliches Daten- und Kartenmaterial und liefern dadurch anschauliche
Ergebnisse und Entscheidungshilfen.
Die Ergebnisse sind spektakulär!
Denn: Wissen Sie eigentlich, das die Herstellung von 1
kg Rindfleisch über 16.000 Liter Wasser benötigt? Im Vergleich dazu benötigt 1
kg Schweinefleisch 5.500 Liter Wasser. Und für die Produktion von nur einem
T-Shirt wird mehr als 4.000 Liter virtuelles Wasser verbraucht!
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